Die Dobrudscha, eine Region am Rande Europas. Einst auch 100 Jahre Siedlungsgebiet von Deutschen, von 1840 bis 1940.

Mehr zur Dobrudscha erfahren Sie auf der Seite von Wikipedia und den Seiten über die Dobrudschadeutschen.

Bis 1940 gab es in der Dobrudscha etwa 40 Orte mit einem erheblichen Anteil deutscher Bevölkerung. Orte mit einem Anteil von mehr als 10 Familien sind of dieser OSM Karte markiert. Selektiert man einen Marker, erhält man weitere Informationen wie den damaligen amtlichen deutschen Namen, das Jahr der Siedlung, und die überwiegende Glaubensrichtung der deutschen Dorfbewohner.

Der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung war in der Landwirtschaft tätig, als selbständiger Bauer oder Landarbeiter. Es gab kaum Industriearbeiter oder Handwerker. Übersicht über die Berufe.

Bis 2009 wurden die Interessen der Dobrudschadeutschen durch deren Landsmannschaft vertreten. Danach ging die Landsmannschaft der Dobrudschadeutschen im Bessarabiendeutschen Verein e.V. auf. Immerhin stammte der größte Teil der in der Dobrudscha angesiedelten Kolonisten aus Bessarabien.

Traurige Nachricht: Günther Vossler ist tot

Der Ehren-Bundesvorsitzende des Bessarbiendeutschen Vereins, Günther Vossler, wurde heute früh von seinen Leiden erlöst und durfte im Kreise von seiner Frau Hanna und allen seinen Kindern friedlich einschlafen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, wir werden ihm ein Ehrendes Andenken behalten.

Als Vorsitzender hatte Günther immer auch ein offenes Ohr für die Interessen der Dobrudschadeutschen im Verein. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Ruhe in Frieden lieber Günther


Wie geht es 2022 weiter? Können wir uns treffen?

Wieder die gleiche Frage, wie im letzten Jahr? Wir laufen ja gerade jetzt am Jahresende 2021 auf einen erneuten Höhepunkt was Infektionsrate und Krankenstand betrifft hinaus.

Sollte die 4. Corona Welle nach dem Frühjahr 2022 abgeflaut sein, könnten wir endlich wieder ein Dobrudscha Treffen abhalten.

Gerne möchten wir dazu Ihre Meinung hören oder lesen.

Im letzten Newsletter haben wir ja schon angedeutet, dass wir ab 2022 wieder auf einen jährlichen Rhythmus im Mai hoffen. Oder vielleicht im Juni? Ob Mai oder Juni, ob in Freyburg/Unstrut oder woanders? Vielleicht mit den Bessarabern aus Sachsen-Anhalt gemeinsam? Ihre Meinung, lieber Leser, ist gefragt.


Dobrudscha Seminar 2022 in Halle an der Saale

Dafür laufen bereits Planungen. Wieder ein Präsenzseminar vom 22. bis Sonntag den 24.04.2022 in Halle an der Saale. Vorbehaltlich der dann herrschenden Coronaeinschränkungen. Das Thema
Flucht und Integration im Vergleich - Die Dobrudschadeutschen in der DDR und in der BRD von 1949 bis heute

Umsiedlung (1940) und Flucht (ab 1944) der ca. 15.000 sogenannten „Dobrudscha-Deutschen“ haben tiefe Spuren in den betroffenen Familien hinterlassen. Auch die Ankunft in der neuen, oft kalten Heimat hat sich transgenerationell ausgewirkt. Die Bedeutung dieser Erfahrungen wird bei diesem Seminar biografisch wie fachlich reflektiert – besonders mit Blick auf die Geschichte in der ehemaligen DDR. Die Umsiedler bzw. späteren Flüchtlinge (vor der Roten Armee) konnten ihre Geschichte(n) nicht der staatlich gelenkten Erinnerungskultur in der DDR nicht öffentlich machen. Erst nach der Friedlichen Revolution wurden erste Strukturen ausgebildet, während im Westen diese zusammenbrachen. Der Vergleich BRD-DDR bringt interessante Einblicke in die jüngere deutsche Geschichte.

Falls Ihnen diese kurze Inhaltsdarstellung gefällt, merken sich sich diesen Termin doch schon vor.


Internationaler Museumstag 2021

Coronabedingt hat das Heimatmuseum der Deutschen aus Bessarbien und der Dobrudscha immer noch geschlossen. Es empfängt nur interessierte Personen auf Einzelanmeldung. Deshalb laden wir hier auf eine virtuelle Präsentation der Dobrudscha ein. Link zur Ausstellung


Zurückliegende Veranstaltungen


Seminar im Tagungszentrum Schmerlenbach bei Aschaffenburg

Nach langem hin und her, viel Überlegungen, Abwarten der Entwicklung, Abwarten auf Entscheidungen der Politik, kam endlich die endlich gute Nachricht: das Dobrudscha Seminar in Schmerlenbach findet statt. Mit fast dem gleichen Programm wie schon für letztes Jahr geplant.

Flucht und Integration im Vergleich:
Die Dobrudschadeutschen einst und Migrationsbewegungen heute

Seminar im Tagungszentrum Schmerlenbach bei Aschaffenburg
vom Fr 30.07. - So 01.08.2021.

Der Bericht zum Seminarverlauf erschien bereits im Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins im Heft September 2021.

Freuen wir uns gemeinsam auf das nächste Seminar, geplant vom 21. bis 24. April 2022 in Halle(Saale). Er wird „Die Geschichte(n) der Dobrudschadeutschen in der DDR“ thematisieren. Auch für 2023 existieren schon Vorschläge. Um die Zukunft der „Dobrudscha-Seminare“ brauchen sich die Verantwortlichen und Teilnehmer also einstweilen keine Sorgen zu machen.


Dobrudschatreffen in Freyburg/U. am 10. Oktober 2020

Wir hatten, trotz Corona, mit Einschränkungen, ein gutes Treffen.

Der Bericht der Dobrudscha-Gruppe ist in Arbeit, es wird noch etwas dauern. Lesen Sie hier den Bericht des Naumburger Tageblatt.

Unser neues Veranstaltungs Banner Das neue Banner der Dobrudschatreffen soll Vorbeigehende und Teilnehmer auf uns aufmerksam machen.


Die Ausbreitung des Corona Virus SARS-CoV-2 und der Verlauf der COVID-19 Erkrankungen, veranlassen uns zur Absage der Veranstaltungen im April und Mai 2020.

Das betrifft die im folgenden zwei angekündigten Dobrudscha Veranstaltungen.

Der Bessarabiendeutsche Verein e.V. sagt sein alle zwei Jahre stattfindendes Bundestreffen ab, welches am 17. Mai in Bad Cannstatt stattfinden sollte.


Bundestreffen 2020

Wird in das Jahr 2021 verschoben

Das nächste Bundestreffen des Bessarabiendeutschen Vereins findet am 17. Mai 2020 im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt statt. Über das Programm werden wir berichten.


Dobrudschareise Juli 2019

Nach einjähriger Pause, im vorigen Jahr standen Polen, Ostpreußen, Litauen und Lettland auf dem Reiseplan, führte unsere Reise in 2019 wieder in die Dobrudscha.

Wir hatten in diesem Jahr ein sehr wichtiges Anliegen, das Anbringen einer Informationstafel zur Geschichte der Dobrudschadeutschen vor der Kirche in Malcoci/Malkotsch.

Informationstafel an der Kirche in Malkotsch

Die Tage in Malkotsch


Dobrudscha Treffen 11. Mai 2019 in Freyburg/Unstrut

Gruppenbild Dobrudschatreffen 2019 in Freyburg/U.

Den ausführliche Bericht zum Treffen. können Sie hier lesen (PDF).

Die erfolgreichen Dobrudschanertreffen werden wir auch 2020 wieder organisieren. Der Termin im Mai hat sich bewährt, Genaueres werden wir wie gewohnt hier und im Newsletter veröffentlichen.

Wir bitten, wie immer, um rege Teilnahme und rechtzeitige Anmeldung um die gastronomische Versorgung zu gewährleisten.

Gern nehmen wir auch von Ihnen vorgeschlagene Themen entgegen. Ob Berichte von Reisen in die Dobrudscha oder alte Geschichten neu erzählt, wir wollen den Tag interessant gestalten.

Hier finden Sie Hinweise für Übernachtungen" in Freyburg.
Über die vergangenen Treffen können sie auf der Archivseite nachlesen.


Sharing Heritage 2018+1

Das Kulturerbejahr der Europäischen Union fand 2018 statt. Wir haben uns mit dem Projekt Offene Kirche Malkotsch beteiligt und konnten das Projekt in einer Veranstaltung in Berlin, im Schloss Charlottenburg, nochmals kurz präsentieren.

Suchbild, man erkennt mich auf dem Gruppenbild nur sehr schlecht. Gruppenbild Netzwerktreffen Sharing Heritage 2018+1


Seminare zum Thema Dobrudscha

Aschaffenburg, 23.04. - 24.04.2020

Bad Kösen, 15.03. - 17.03.2019

Unter dem Motto „Kalte Heimat“Wie (nicht nur) die Dobrudschadeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat fanden. Wurde die Seminarreihe mit Themen zur Dobrudscha, Umsiedlung und Neuanfang erfolgreich fortgesetzt. Mit Dr. Weger vom IKGS hatten wir einen sehr guten Referenten. Wir hoffen, dass er in den nächsten Jahren weiterhin am Thema Dobrudscha arbeiten wird.

Das Konrad-Martin-Haus war uns zum zweiten Mal ein lukullischer Gastgeber, Danke dafür.

Eine Zusammenfassung des Seminars erschien im Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins, Heft 6, Juni 2019. Der Bericht kann auch hier gelesen werden (PDF).

Gruppenbild Dobrudscha Seminar 2019 Dobrudscha Seminar 2019 Dobrudscha Seminar 2019


Katholische Kirche Malkotsch - ein Ort gegen das Vergessen

Es geht nicht um Malkotsch, jedoch steht die Kirche Malkotsch stellvertretend für die 100 Jahre Siedlungsgeschichte in der Dobrudscha. Die Kirche steht an einer repräsentativen Stelle, am Tor zum Donaudelta, und ist daher geeignet vielen Touristen die Geschichte der Dobrudschadeutschen nahe zu bringen.

Sammlung von rumänischen Beiträgen aus Tageszeitungen und Facebookeinträgen

Wir haben einen Spendenflyer !

Totz der in Aussicht stehenden Fördermittel, oder gerade deswegen, sind noch Eigenmittel erforderlich. Wir möchten diese durch Spenden sammeln. Jeder, auch geringer, Beitrag ist willkommen.

Der Spendenaufruf als Faltblatt
oder On-Line mit PayPal.

Können wir das Spendenziel erreichen, beginnen die Sicherungsarbeiten im April 2017. Aber Spenden zur Weiterführung der Arbeiten sind immer willkommen.

Seit dem Jahr 2015 besteht wieder Hoffnung für den Erhalt der Kirche als Offene Kirche Malkotsch.
Übersichtskarte der Dobrudscha Die Initiative zu diesem Projekt wurde bereits Ende 2013 von dem Architekten Sebastian Szaktilla gestartet. Szaktilla lebt und arbeitet in Deutschland und Budapest, ist aber auch schon in Siebenbürgen aktiv gewesen. Durch Zufall wurde er auf die Kirche Sankt Georg in Malkotsch aufmerksam. Gebaut um das Jahr 1870 war sie bis in die 70ger Jahre des letzten Jahrhunderts der Mittelpunkt des katholischen Lebens in Malkotsch. Nach dem Weggang von immer mehr Deutschen, besonders nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989/90, begann der zunehmende Verfall. Dramatische Folgen hatte vor knapp zehn Jahren ein Erdbeben, bei dem das Dach einstürzte. In diesem Zustand lernte Szaktilla die Kirche kennen. Sie ist noch immer eines der wichtigsten architektonischen Zeugnisse der Dobrudschadeutschen und besitzt den höchsten Kirchturm der ehemaligen deutschen Gemeinden in der Dobrudscha. Sebastian Szaktilla und Titus Möllenbeck, sowie weitere Akteure in Deutschland und in Rumänien fanden sich in der „Arbeitsgruppe Malkotsch“ zusammen, die bisher viermal getagt hat. Erstmals öffentlich wurde dann das Nutzungskonzept „Offene Kirche“ auf einer Tagung der Akademie Mitteleuropa e.V. in Bad Kissingen im Februar 2015 vorgestellt. Vorgesehen ist der Erhalt der Bausubstanz, damit die „Offene Kirche“ als Erinnerungsort für die Dobrudschadeutschen, als Touristenziel und Ort der Begegnung mit den jetzigen und früheren Bewohnern dienen kann. Malkotsch liegt nur wenige Kilometer entfernt von Tulcea auf der Straße nach Mahmudia und Murighiol, wichtigen Toren zum Donaudelta. Offen ist bisher noch die Finanzierung. Sie soll durch Mittel der Bundesregierung (Kulturhaushalt des BKM), Zuwendungen kirchlicher Einrichtungen und privater Spenden gesichert werden. Wer etwas spenden möchte für die Fortsetzung der Arbeiten zum Erhalt der Kirche in dem beschriebenen Sinne, kann das schon heute tun; ein Spendenkonto beim Bessarabiendeutschen Verein ist eingerichtet:

Empfänger: Bessarabiendeutscher Verein e.V.
Verwendungszweck: Projektkonto 1170 — Offene Kirche Malkotsch
IBAN: DE33 5206 0410 0000 6091 53

Erste Hürden sind genommen. Für die Kirche besteht jetzt eine Baugenehmigung der Gemeinde. Dazu wurden bereits Spendenmittel verwendet. Ein Förderantrag, der schon ausformuliert vorliegt, wird noch im Oktober bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) eingereicht werden. Es gibt bereits positive Resonanz von der BKM. Jedoch müssen immer noch einige Eigenmittel eingebracht werden.
Mit der Spendenaktion 100 * 50 € helfen wir dem Projekt zum Erfolg.

Eine ausführliche Projektbeschreibung Offene Kirche Malkotsch ist verfügbar.


Malkotsch

Malkotsch, so hieß der Ort fast 100 Jahre lang, von 1842 bis 1940. In der katolischen Kirche von Malkotsch herrschte fast 100 Jahre lang reges katholisches Leben. Kirche Malkotsch, (youtube) im Jahre 2009. Und vielleicht besteht Hoffnung zur Rettung. Seit dem Jahr 2015 besteht wieder Hoffnung für den Erhalt als Offene Kirche Malkotsch.
Beschreibung von Malkotsch im Buch von Paul Traeger. Und der Dorfplan mit deutschen Dorfplätzen um 1940.

Mangeapunar / Costinești

Mangeapunar, vielen besonders der jüngeren Generation, unter dem Rumänischen Namen Costinești bekannt, der Badeort der Jugend am Schwarzen Meer. Auch hier gab es bis 1940 eine große Deutsche Gemeinde. Viel ist davon leider nicht mehr zu sehen. Hier hat erbarmungslos die Umgestaltung zum Urlaubsort zugeschlagen.

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11.11.2016, 13.12.2016, | 19.01.2017, 13.04.2017, 13.05.2017, 29.05.2017, 16.07.2017, 25.07.2017, 19.08.2017, 28.09.2017, 22.10.2017, 16.12.2017, | 27.01.2018, 15.03.2018, 17.06.2018, 02.07.2018, 20.10.2018, 19.12.2018, 15.02.2019, 20.03.2019, 26.07.2019, 02.11.2019, 11.12.2019, | 13.02.2020, 19.03.2020, >> Noch nicht verfügbar zum Download >> 11.06.2020, 10.09.2020,

Gemeinden

Akpunar, Culelia, Malkotsch, Tariverde, Sofular,