Literatur zur Dobrudscha


Das Haus der Bessarabiendeutschen in Stuttgart hat eine umfangreiche Bibliothek mit Druckwerken zu Bessarabien und der Dobrudscha.

Übersicht der vorhandenen Werke.

Die Bibliothek befindet sich im Haus der Bessarabiendeutschen, Florianstraße 17, 70188 Stuttgart
Öffnungszeiten.
Montag bis Freitag, jeweils 10 - 17 Uhr


In den folgenden Abschnitten finden Sie Literatur zum Download von unserem Server.


Bücher

Immer noch ein Standardwerk zu den Verhältnissen der Dobrudschadeutschen am Ende des 1. Weltkriegs ist Paul Traegers Werk Die Deutschen in der Dobrudscha Sorgfältig recherchiert und systematisch kommt Paul Traegers Beitrag zur Geschichte der deutschen Wanderungen in Osteuropa daher. Von der Zeit der ersten Einwanderung deutscher Bauern in die Dobrudscha bis zu den Verhältnissen vor Beginn des ersten Weltkrieges schildert Traeger die Lebensverhältnisse der Deutschen in dieser Region Südosteuropas.


Jahrbücher der Dobrudschadeutschen

Müller, Titel

Nach dem zweiten Weltkrieg organisierten sich die Dobrudschadeutschen in einer Landsmannschaft. Für diese hat Otto Klett, geboren in Kobadin 1910, von 1956 bis 1976 die "Jahrbücher der Dobrudscha-Deutschen" herausgegeben. Das Erscheinungsbild auf dem Titel ist all die Jahre ziemlich gleich geblieben.

Sollte die Einwilligung der Autoren oder deren Rechtsnachfolger vorliegen, werden hier Beiträge aus den Jahrbüchern, nach und nach, veröffentlicht.

Ein komplettes Inhaltsverzeichnis aller Jahrbücher ist als Tabelle(.ods) verfügbar.

1956

1957

1959

1970

1972


Dobrudschabote

Titelbild des ersten Dobrudschaboten 1977

Der Dobruschabote erschien von Dezember 1977 bis September 2008. Insgesamt 96 Hefte unterschiedlicher Seitenanzahl. Er war das Mitteilungsblatt der Dobrudscha- und Bulgariendeutschen Landsmannschaft e.V.

Nach dem Tod von Otto Klett wurden die beliebten Jahrbücher der Dobrudscha-Deutschen nicht weiter geführt. Das Mitteilungsblatt sollte die Lücke schließen. Es war geplant, dieses zweimal jährlich erscheinen zu lassen. Daher erschien auchim ersten Heft ein Nachruf auf Otto Klett, geschrieben von Gerlinde Stiller-Leyer.

Als Informationsquelle der Dobrudscha-Deutschen diente auch der so genannte Rundbrief, herausgegeben von Pastor Hahn.


Landkarten

  • In der Humboldt-Universität zu Berlin, dem Geographisches Institut, kann man eine Kartensammlung bestehend aus vielen Einzelblättern im Maßstab 1:25000 für die Dobrudscha finden. Diese wurden im 1. Weltkrieg als Königlich Preussische Landesaufnahmen der Kartografischen Abteilung des Stellvertretenden Generalstabes in Berlin angefertigt. Dies dürfen zu nicht-kommerziellen Zwecken verwendet werden. Mit Erlaubnis der Humbold Universität haben wir die Blätter zu größeren Karten aus 16 Kacheln zusammengesetzt, und hoffen diese nach und nach zu vervollständigen.
    • Quadrat X-O Gebiet östlich Tulcea, mit Malcoci, Mahmudia, Delta
    • Quadrat X-N Gebiet westlich Tulcea, mit Isaccea
    • DAS DONAU-DELTA reduciert auf ⅓ des Längenmaßstabs nach der von der britischen Marine unter Capt. T. SPRATT 1856-1857 aufgenommenen und 1815 berichtigten Karte (Delta of Danube) Hydrographic Office of Admiralty No 2835, oberhalb Galatz nach der österreich:Generalsstabs-Aufnahme der Walachei, mit Zusätzen aus den Russischen Generalstabs-Karten, den Recognoscirungen der Europäischen Donauschaiffahrts Comission und K. F. Peters geognostischer Untersuchung der Dobrudja. Gezeichnet von H. KIEPERT.
  • Die Deutschen in der Dobrudscha, Siedlungskarte nach R. Spek. Dies Karte wurde in den Jahrbüchern und anderen Veröffentlichungen in ähnlicher Form genutzt.

Dorfpläne


Berichte

  • Die „Offene Kirche Malkotsch“ . Ein Restaurierungsprojekt, das an die Dobrudschadeutschen erinnern soll. Ein Bericht von Ralf Sudrigian, erschienen in der Allgemeinen Deutsche Zeitung. Sonntag, 15. Januar 2017
  • Vorläufiger Bericht über eine geologische Untersuchung der Dobrudscha. Von Dr. Karl Peters. (Vorgelegt in der Sitzung am 6. October 1864.)
    Ein Interessanter Bericht über die geologischen Verhältnisse der Dobrudscha von K.Peters, 1863.
  • Der Dobrudschabote. Aus: Orientalia Hamburgensia FESTGABE, Den Teilnehmern am 4. Deutschen Orientalistentag, in Hamburg 28. Sept. bis 2. Okt. 1926
  • Aus der Dobrudscha. von L. Rode, Daheim: ein deutsches Familienblatt mit Illustrationen vom 21.4.1877
  • Die Dobrudschadeutschen als Spielball der Zeitgeschichte(1939-1945), Erwin Issler
  • Reise in die Vergangenheit, Sr.M.Beatrix‚ Mülhausen.
    Ein Reisebericht, geschrieben 2007, zu den vielen Lagern, welche Schwester Beatrix als jugendliche auf dem Weg nach Deutschland passierte. Auch ein Besuch im KZ Flossenbürg, in dem Ihr Vater im Steinbruch arbeiten musste.
  • Chronik der Gemeinde Sofular im Kreis Konstanza (Dobrudscha), Gustav Johann-August Ziebart
    Erschienen in: Deutscher Volkskalender für Bessarabien – 1931, Tarutino, Seite 104-110
  • „Oh schöne Dobrudscha, Dich grüß ich immerzu.“ Lebenserinnerungen an eine verlorene Heimat,
    von Susanne Clauß. Erschienen in Deutsch-Rumänische Hefte 2/2015. Mit freundlicher Genehmigung der Autorin, des Herausgebers und des Bildarchivs im IVDE.
  • Malkotscher ­Umsiedlungsunwillige landen im KZ, Aufzeichnungen eines Dobrudschaners. Die Aufzeichnungen von Gregor Kiefer aus Malkotsch, mit Erläuterungen von Heinz-Jürgen Oertel. Erschienen im Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins 10/2018.
  • Zwischen Donau und Schwarzem Meer: die Kolonien der Dobrudschadeutschen. Der Bericht ist der 1988 erschienenen Broschüre „Rumäniendeutsche zwischen Bleiben und Gehen“ entnommen, die vom „Verein der Deutschen im Ausland (VDA)“ herausgegeben wurde. Er erschien in „Der Dobrudschabote“ 25. Jahrgang, Heft 81, Mai 2001, Seite 21
  • In Konstanza in der Kirche von Erna Gärtig, Teplitz.
    Ein Bericht vom Besuch der deutschen evangelischen Kirche in Konstanza im Jahr 1970.
  • Die Kolonie Tariverde , Kreis Konstanza (Dobrudscha).
    Aus: Deutscher Volkskalender für Bessarabien 1932, Tarutino, Deutschen Zeitung Bessarabiens, Seiten 93-98
  • Heimat auf Zeit, Deutsche in der Dobrudscha, Deutsche aus der Dobrudscha. Erschienen in BLICK WECHSEL Journal für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa 7/2019. Von Dr. habil. Tobias Weger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) in München.

Berichte zur Vereinsarbeit


Leserbriefe

All die Jahre in der 100jährigen Siedlungsgeschichte fand auch eine Auswanderung in verschiedene Landesteile und ins Ausland statt. Beliebt waren dabei auch Ziele in Übersee. Beide Seiten, die in der Dobrudscha daheim gebliebenen und die Auswanderer nutzten Briefe an deutschsprachige Zeitungen um gegenseitig Informationen über Lebensverhältnisse und Zustände im Land auszutauschen.

Der Umfang der gesammelten und bereitgestellten Briefe erfordert eine eigene Seite für die Brief Sammlung.


Sonstiges