Die Dobrudscha, eine Region am Rande Europas. Einst auch 100 Jahre Siedlungsgebiet von Deutschen, von 1840 bis 1940.

Mehr zur Dobrudscha erfahren Sie auf der Seite von Wikipedia und den Seiten über die Dobrudschadeutschen.

Bis 1940 gab es in der Dobrudscha etwa 40 Orte mit einem erheblichen Anteil deutscher Bevölkerung. Orte mit einem Anteil von mehr als 10 Familien sind of dieser OSM Karte markiert. Selektiert man einen Marker, erhält man weitere Informationen wie den damaligen amtlichen deutschen Namen, das Jahr der Siedlung, und die überwiegende Glaubensrichtung der deutschen Dorfbewohner.

Bis 2009 wurden die Interessen der Dobrudschadeutschen durch deren Landsmannschaft vertreten. Danach ging die Landsmannschaft der Dobrudschadeutschen im Bessarabiendeutschen Verein e.V. auf. Immerhin stammte der größte Teil der in der Dobrudscha angesiedelten Kolonisten aus Bessarabien.


Dobrudschareise Juli 2019

Nach einjähriger Pause, im vorigen Jahr standen Polen, Ostpreußen, Litauen und Lettland auf dem Reiseplan, führte unsere Reise in 2019 wieder in die Dobrudscha.

Wir hatten in diesem Jahr ein sehr wichtiges Anliegen, das Anbringen einer Informationstafel zur Geschichte der Dobrudschadeutschen vor der Kirche in Malcoci/Malkotsch.

Informationstafel an der Kirche in Malkotsch

Die Tage in Malkotsch


Dobrudscha Treffen 11. Mai 2019 in Freyburg/Unstrut

Gruppenbild Dobrudschatreffen 2019 in Freyburg/U.

Den ausführliche Bericht zum Treffen. können Sie hier lesen (PDF).

Die erfolgreichen Dobrudschanertreffen werden wir auch 2020 wieder organisieren. Der Termin im Mai hat sich bewährt, Genaueres werden wir wie gewohnt hier und im Newsletter veröffentlichen.

Wir bitten, wie immer, um rege Teilnahme und rechtzeitige Anmeldung um die gastronomische Versorgung zu gewährleisten.

Gern nehmen wir auch von Ihnen vorgeschlagene Themen entgegen. Ob Berichte von Reisen in die Dobrudscha oder alte Geschichten neu erzählt, wir wollen den Tag interessant gestalten.

Hier finden Sie Hinweise für Übernachtungen" in Freyburg.
Über die vergangenen Treffen können sie auf der Archivseite nachlesen.


Sharing Heritage 2018+1

Das Kulturerbejahr der Europäischen Union fand 2018 statt. Wir haben uns mit dem Projekt Offene Kirche Malkotsch beteiligt und konnten das Projekt in einer Veranstaltung in Berlin, im Schloss Charlottenburg, nochmals kurz präsentieren.

Suchbild, man erkennt mich auf dem Gruppenbild nur sehr schlecht. Gruppenbild Netzwerktreffen Sharing Heritage 2018+1


Seminare zum Thema Dobrudscha

Bad Kösen, 15.03. - 17.03.2019

Unter dem Motto „Kalte Heimat“Wie (nicht nur) die Dobrudschadeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat fanden. Wurde die Seminarreihe mit Themen zur Dobrudscha, Umsiedlung und Neuanfang erfolgreich fortgesetzt. Mit Dr. Weger vom IKGS hatten wir einen sehr guten Referenten. Wir hoffen, dass er in den nächsten Jahren weiterhin am Thema Dobrudscha arbeiten wird.

Das Konrad-Martin-Haus war uns zum zweiten Mal ein lukullischer Gastgeber, Danke dafür.

Eine Zusammenfassung des Seminars erschien im Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins, Heft 6, Juni 2019. Der Bericht kann auch hier gelesen werden (PDF).

Gruppenbild Dobrudscha Seminar 2019 Dobrudscha Seminar 2019 Dobrudscha Seminar 2019


Katholische Kirche Malkotsch - ein Ort gegen das Vergessen

Es geht nicht um Malkotsch, jedoch steht die Kirche Malkotsch stellvertretend für die 100 Jahre Siedlungsgeschichte in der Dobrudscha. Die Kirche steht an einer repräsentativen Stelle, am Tor zum Donaudelta, und ist daher geeignet vielen Touristen die Geschichte der Dobrudschadeutschen nahe zu bringen.

Wir haben einen Spendenflyer !

Totz der in Aussicht stehenden Fördermittel, oder gerade deswegen, sind noch Eigenmittel erforderlich. Wir möchten diese durch Spenden sammeln. Jeder, auch geringer, Beitrag ist willkommen.

Der Spendenaufruf als Faltblatt
oder On-Line mit PayPal.

Können wir das Spendenziel erreichen, beginnen die Sicherungsarbeiten im April 2017. Aber Spenden zur Weiterführung der Arbeiten sind immer willkommen.

Seit dem Jahr 2015 besteht wieder Hoffnung für den Erhalt der Kirche als Offene Kirche Malkotsch.
Übersichtskarte der Dobrudscha Die Initiative zu diesem Projekt wurde bereits Ende 2013 von dem Architekten Sebastian Szaktilla gestartet. Szaktilla lebt und arbeitet in Deutschland und Budapest, ist aber auch schon in Siebenbürgen aktiv gewesen. Durch Zufall wurde er auf die Kirche Sankt Georg in Malkotsch aufmerksam. Gebaut um das Jahr 1870 war sie bis in die 70ger Jahre des letzten Jahrhunderts der Mittelpunkt des katholischen Lebens in Malkotsch. Nach dem Weggang von immer mehr Deutschen, besonders nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989/90, begann der zunehmende Verfall. Dramatische Folgen hatte vor knapp zehn Jahren ein Erdbeben, bei dem das Dach einstürzte. In diesem Zustand lernte Szaktilla die Kirche kennen. Sie ist noch immer eines der wichtigsten architektonischen Zeugnisse der Dobrudschadeutschen und besitzt den höchsten Kirchturm der ehemaligen deutschen Gemeinden in der Dobrudscha. Sebastian Szaktilla und Titus Möllenbeck, sowie weitere Akteure in Deutschland und in Rumänien fanden sich in der „Arbeitsgruppe Malkotsch“ zusammen, die bisher viermal getagt hat. Erstmals öffentlich wurde dann das Nutzungskonzept „Offene Kirche“ auf einer Tagung der Akademie Mitteleuropa e.V. in Bad Kissingen im Februar 2015 vorgestellt. Vorgesehen ist der Erhalt der Bausubstanz, damit die „Offene Kirche“ als Erinnerungsort für die Dobrudschadeutschen, als Touristenziel und Ort der Begegnung mit den jetzigen und früheren Bewohnern dienen kann. Malkotsch liegt nur wenige Kilometer entfernt von Tulcea auf der Straße nach Mahmudia und Murighiol, wichtigen Toren zum Donaudelta. Offen ist bisher noch die Finanzierung. Sie soll durch Mittel der Bundesregierung (Kulturhaushalt des BKM), Zuwendungen kirchlicher Einrichtungen und privater Spenden gesichert werden. Wer etwas spenden möchte für die Fortsetzung der Arbeiten zum Erhalt der Kirche in dem beschriebenen Sinne, kann das schon heute tun; ein Spendenkonto beim Bessarabiendeutschen Verein ist eingerichtet:

Empfänger: Bessarabiendeutscher Verein e.V.
Verwendungszweck: Projektkonto 1170 — Offene Kirche Malkotsch
IBAN: DE33 5206 0410 0000 6091 53

Erste Hürden sind genommen. Für die Kirche besteht jetzt eine Baugenehmigung der Gemeinde. Dazu wurden bereits Spendenmittel verwendet. Ein Förderantrag, der schon ausformuliert vorliegt, wird noch im Oktober bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) eingereicht werden. Es gibt bereits positive Resonanz von der BKM. Jedoch müssen immer noch einige Eigenmittel eingebracht werden.
Mit der Spendenaktion 100 * 50 € helfen wir dem Projekt zum Erfolg.

Eine ausführliche Projektbeschreibung Offene Kirche Malkotsch ist verfügbar.

Sammlung von rumänischen Beiträgen aus Tageszeitungen und Facebookeinträgen


Malkotsch

Malkotsch, so hieß der Ort fast 100 Jahre lang, von 1842 bis 1940. In der katolischen Kirche von Malkotsch herrschte fast 100 Jahre lang reges katholisches Leben. Kirche Malkotsch, (youtube) im Jahre 2009. Und vielleicht besteht Hoffnung zur Rettung. Seit dem Jahr 2015 besteht wieder Hoffnung für den Erhalt als Offene Kirche Malkotsch.
Beschreibung von Malkotsch im Buch von Paul Traeger. Und der Dorfplan mit deutschen Dorfplätzen um 1940.

Mangeapunar / Costinești

Mangeapunar, vielen besonders der jüngeren Generation, unter dem Rumänischen Namen Costinești bekannt, der Badeort der Jugend am Schwarzen Meer. Auch hier gab es bis 1940 eine große Deutsche Gemeinde. Viel ist davon leider nicht mehr zu sehen. Hier hat erbarmungslos die Umgestaltung zum Urlaubsort zugeschlagen.

Kontakt

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