Dobrudschaner Treffen — 21.05.2016 in Freyburg/Unstrut

28.04.2016

Die Einladungen per Post, versendet vom Bessarabiendeutschen Verein, sind versendet. An mir bekannte E-Mail Adressen wurde auch noch mal eine Erinnerung geschickt.
Übrigens, wir suchen Beiträge für die Abteilung Dobrudscha im Mitteilungsblatt des Bessarabiendeutschen Vereins. Wer dazu Beiträge, oder Bilder, aktuell oder alt, hat, bitte mitbringen oder per E-Mail.

08.04.2016

Endlich ist der Adressbestand von unserer lieben Gabi Ehret vom Papier in den Rechner gewandert (neusprech: digitalisiert). Es war ein schönes Stück Arbeit, verbunden mit vielen Nachfragen per Telefon. Dank auch an die Kolleginnen in Stuttgart. Nun dauert es nicht mehr lange, und Sie werden die Einladung zum Treffen in Ihren Briefkästen finden.
ABER: wenn Sie eine E-Mail Adresse haben unter der Sie erreichbar sind, besonders die jüngeren von uns, teilen Sie uns diese unbedingt mit, per E-Mail.

20.03.2016

Die Planungen für das nächste Treffen der Dobrudschaner sind beendet. Die Umfrage auf dem Treffen 2015 ergab, dass viele Teilnehmer wieder Freyburg(Unstrut) bevorzugen. Wir konnten auch wieder, wie in den vergangenen Jahren, das Restaurant "Am Unstrutwehr" (Lage) für das Treffen binden. Als Termin steht ein Wochenende im Mai, am Sonnabend dem 21.5.2016 nun fest. Bitte schreiben Sie uns Ihre Kommentare und Wünsche per E-Mail.

Teilnehmen kann in Freyburg jeder der möchte, auch wenn er nur etwas über den interessanten Landstrich zwischen Donau und Schwarzem Meer erfahren möchte. Insbesondere laden wir alle Dobrudschaner und deren Nachkommen ein, nicht nur diejenigen aus den oben genannten zwei Ortschaften. Wir würden uns freuen, in diesem Jahr den Kreis etwas größer zu machen. Da wir Räumlichkeiten, Essen und Trinken vorbestellen müssen, müssen Sie für die Teilnahme einen kleinen Unkostenbeitrag leisten. Näheres dazu werden wir noch bekannt geben. Daher bitten wir auch, wenn möglich, um rechtzeitige Anmeldung Ihrer Teilnahme. Weitere Informationen erhalten Sie bei Anfragen an den Organisator.

Übernachtungsmöglichkeiten sind im Ort oder Naumburg vorhanden. Bitte wenden Sie sich an den Tourismusverband der Stadt Freyburg/Unstrut. Der Tourismusverband unterhält die Web-Site Freyburg-Tourismus

Freyburger Fremdenverkehrsverein e.V.
Markt 2
06632 Freyburg (Unstrut)
Telefon: (+49) 34464 27260
kontakt@freyburg.info

Programm

Wir hoffen, wir haben auch wieder einige interessante Beiträge für Sie. Die Organisatoren freuen sich auf Ihre Hinweise zum Inhalt. Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie etwas beitragen können, oder Wünsche haben. Die Einladung finden sie zum Download oder erhalten diese per Post.

  • Das Treffen beginnt gegen 10:00 mit ungezwungenen Begrüßungen. Viele von uns kennen sich seit Jahren und freuen sich über ein ungezwungenes Schwätzchen.
  • Gegen 10:30 informieren wir über Fortschritte des Projektes Offene Kirche Malkotsch.
    Anschließend Diskussion.
  • Friedhöfe in der alten Heimat, wie können wir das Erbe bewahren?
  • Was tut sich so? Informationen zu weiteren Veranstaltungen
  • 12:15 - 13:30 Mittagessen
  • "Wir und die Dobrudscha" — Dobrudscha und Bessarabien, verschiedene Wege und gemeinsames Schicksal

Und wann endet es? Eine Frage, die von vielen gestellt wird. Ein offizielles Ende gibt es nicht. Viele, gerade ältere, gehen nach dem Kaffeetrinken, gegen 16:00-17:00. Dann gehen auch die Teilnehmer, welche in Freyburg übernachten, aber nur, um sich Abends bei einem Glas Wein wieder in der Stadt zu treffen.

Wir möchten auch auf das Bundestreffen des Bessarabiendeutschen Vereins am folgenden Wochenende, am 29. Mai 2016, hinweisen. Bitte informieren Sie sich dazu auf der Website des Vereins.

Die Dobrudscha, eine Region am Rande Europas. Einst auch 100 Jahre Siedlungsgebiet von Deutschen, von 1840 bis 1940.

Bis 1940 gab es etwa 40 Orte mit einem erheblichen Anteil deutscher Bevölkerung. Orte mit einem Anteil von mehr als 10 Familien sind of dieser OSM Karte markiert. Selektiert man einen Marker, erhält man weitere Informationen, den damaligen amtlichen deutschen Namen, das Jahr der Siedlung, und die überwiegende Glaubensrichtung der deutschen Dorfbewohner.

Mittendrin am Rande Europas — Die Vielvölkerregion Dobrudscha

Zu diesem Thema fand vom Freitag, dem 29. Januar 2016 bis Sonntag, dem 31. Januar ein Seminar im Haus am Maiberg in Heppenheim statt.

Auf Grund des großen Interesses und interessanter Themen wird es ein nächstes Seminar zum Thema Dobrudscha im nächsten Jahr geben. Gebucht ist bereits das Konrad-Martin-Haus in Bad Kösen von Freitag den 03. bis Sonntag den 05. März 2017. Themenvorschläge werden gern entgegen genommen. Sobald die Agenda feststeht wird hier darüber informiert werden.


Katholische Kirche Malkotsch - ein Ort gegen das Vergessen

Seit dem Jahr 2015 besteht wieder Hoffnung für den Erhalt der Kirche als Offene Kirche Malkotsch.
Übersichtskarte der Dobrudscha Die Initiative zu diesem Projekt wurde bereits Ende 2013 von dem Architekten Sebastian Szaktilla gestartet. Szaktilla lebt und arbeitet in Deutschland und Budapest, ist aber auch schon in Siebenbürgen aktiv gewesen. Durch Zufall wurde er auf die Kirche Sankt Georg in Malkotsch aufmerksam. Gebaut um das Jahr 1870 war sie bis in die 70ger Jahre des letzten Jahrhunderts der Mittelpunkt des katholischen Lebens in Malkotsch. Nach dem Weggang von immer mehr Deutschen, besonders nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989/90, begann der zunehmende Verfall. Dramatische Folgen hatte vor knapp zehn Jahren ein Erdbeben, bei dem das Dach einstürzte. In diesem Zustand lernte Szaktilla die Kirche kennen. Sie ist noch immer eines der wichtigsten architektonischen Zeugnisse der Dobrudschadeutschen und besitzt den höchsten Kirchturm der ehemaligen deutschen Gemeinden in der Dobrudscha. Sebastian Szaktilla und Titus Möllenbeck, sowie weitere Akteure in Deutschland und in Rumänien fanden sich in der „Arbeitsgruppe Malkotsch“ zusammen, die bisher viermal getagt hat. Erstmals öffentlich wurde dann das Nutzungskonzept „Offene Kirche“ auf einer Tagung der Akademie Mitteleuropa e.V. in Bad Kissingen im Februar 2015 vorgestellt. Vorgesehen ist der Erhalt der Bausubstanz, damit die „Offene Kirche“ als Erinnerungsort für die Dobrudschadeutschen, als Touristenziel und Ort der Begegnung mit den jetzigen und früheren Bewohnern dienen kann. Malkotsch liegt nur wenige Kilometer entfernt von Tulcea auf der Straße nach Mahmudia und Murighiol, wichtigen Toren zum Donaudelta. Offen ist bisher noch die Finanzierung. Sie soll durch Mittel der Bundesregierung (Kulturhaushalt des BKM), Zuwendungen kirchlicher Einrichtungen und privater Spenden gesichert werden. Wer etwas spenden möchte für die Fortsetzung der Arbeiten zum Erhalt der Kirche in dem beschriebenen Sinne, kann das schon heute tun; ein Spendenkonto beim Bessarabiendeutschen Verein ist eingerichtet:
Projektkonto 1170 — Offene Kirche Malkotsch
IBAN: DE76 6005 0101 0001 2870 42

Zur Weiterführung der begonnenen Arbeiten, insbesondere Erstellung weiterer Unterlagen für den Förderantrag und Förderantrag selbst, sind unbedingt Spendengelder erforderlich.
Mit einer Aktion 100 * 50€ helfen wir dem Projekt zum Erfolg.

Projektbeschreibung Offene Kirche Malkotsch
Spendenaufruf


Dobrudschaner Treffen 2015 — 75 Jahre nach der Aussiedlung

Wie fast jährlich in den vergangenen Jahren fand dieses Treffen auch 2015, 75. Jahre nach der Umsiedlung statt. Immer noch ein Treffen der ehemaligen Bewohner von Malkotsch und Mangepunar, aber schon mit Ausrichtung auf die gesamte Dobrudscha.
Die herausragenden Punkte im Programm waren ein Bericht einer Dobrudschareise im Jahr 2014 und die Vorführung des Films "Zeit ohne Ziel" — die heutige vielvölker Region am Schwarzen Meer.


Malkotsch

Malkotsch, so hieß der Ort fast 100 Jahre lang, von 1842 bis 1940. In der katolischen Kirche von Malkotsch herrschte fast 100 Jahre lang reges katholisches Leben. Kirche Malkotsch, (youtube) im Jahre 2009. Und vielleicht besteht Hoffnung zur Rettung. Seit dem Jahr 2015 besteht wieder Hoffnung für den Erhalt als Offene Kirche Malkotsch.
Beschreibung von Malkotsch im Buch von Paul Traeger.

Mangeapunar / Costinești

Mangeapunar, vielen besonders der jüngeren Generation unter dem Rumänischen Namen Costinești bekannt, der Badeort der Jugend am Schwarzen Meer. Auch hier gab es bis 1940 eine große Deutsche Gemeinde. Viel ist davon leider nicht mehr zu sehen. Hier hat erbarmungslos die Umgestaltung zum Urlaubsort zugeschlagen.

Literatur

Immer noch ein Standardwerk zu den Verhältnissen der Dobrudschadeutschen am Ende des 1. Weltkriegs ist Paul Traegers Werk Die Deutschen in der Dobrudscha Sorgfältig recherchiert und systematisch kommt Paul Traegers Beitrag zur Geschichte der deutschen Wanderungen in Osteuropa daher. Von der Zeit der ersten Einwanderung deutscher Bauern in die Dobrudscha bis zu den Verhältnissen vor Beginn des ersten Weltkrieges schildert Traeger die Lebensverhältnisse der Deutschen in dieser Region Südosteuropas.

Gemeinden

Akpunar, Culelia, Malkotsch,