Die Dobrudscha, eine Region am Rande Europas. Einst auch 100 Jahre Siedlungsgebiet von Deutschen, von 1840 bis 1940.

Mehr zur Dobrudscha erfahren Sie auf der Seite von Wikipedia und den Seiten über die Dobrudschadeutschen.

Bis 1940 gab es in der Dobrudscha etwa 40 Orte mit einem erheblichen Anteil deutscher Bevölkerung. Orte mit einem Anteil von mehr als 10 Familien sind of dieser OSM Karte markiert. Selektiert man einen Marker, erhält man weitere Informationen wie den damaligen amtlichen deutschen Namen, das Jahr der Siedlung, und die überwiegende Glaubensrichtung der deutschen Dorfbewohner.

Bis 2009 wurden die Interessen der Dobrudschadeutschen durch deren Landsmannschaft vertreten. Danach ging die Landsmannschaft der Dobrudschadeutschen im Bessarabiendeutschen Verein e.V. auf. Immerhin stammte der größte Teil der in der Dobrudscha angesiedelten Kolonisten aus Bessarabien.


Seminare zum Thema Dobrudscha

Die erfolgreiche Seminarserie zum Thema Dobrudscha wird auch 2019 fortgesetzt. Thematisch soll das 2019 Seminar an das vorige von 2018 anschließen, also die Jahre der Wiederansiedlung in Deutschland, den Neuanfang, behandeln. Erinnert werden soll aber an die Schicksale der in Rumänien verbliebenen Dobrudschadeutschen.
„Kalte Heimat“ – Wie (nicht nur) die Dobrudschadeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat fanden.

Als Termin stehen die Tage vom 15. bis 17.03.2019 fest. Eine vorzeitige Anreise bereits am 14. März ist möglich. Als Ort haben wir nochmal Bad Kösen gewählt, nicht nur wegen der guten Versorgung durch das Küchenteam im Konrad-Martin-Haus.

Über die vergangenen Seminare können sie auf der Archivseite nachlesen.


Dobrudscha Treffen 2019 in Freyburg/Unstrut

Die erfolgreichen Dobrudschanertreffen werden wir auch 2019 wieder organisieren. Der Termin im Mai hat sich bewährt, so daß wir uns auch in 2019 im Wonnemonat treffen werden. Zur Zeit haben wir am 11. Mai das Restaurant "Burgmühle" reservieren lassen. Mitte diesen Jahres hat der Eigentümer gewechselt, daher der neue Name, es ist das alte "Am Unstrut-Wehr" in dem wir traditionell schon einige Jahre unsere Treffen hatten.

Wir bitten, wie immer, um rege Teilnahme und rechtzeitige Anmeldung um die gastronomische Versorgung zu gewährleisten.

Gern nehmen wir auch von Ihnen vorgeschlagene Themen entgegen. Ob Berichte von Reisen in die Dobrudscha oder alte Geschichten neu erzählt, wir wollen den Tag interessant gestalten.
Über die vergangenen Treffen können sie auf der Archivseite nachlesen.


Katholische Kirche Malkotsch - ein Ort gegen das Vergessen

Es geht nicht um Malkotsch, jedoch steht die Kirche Malkotsch stellvertretend für die 100 Jahre Siedlungsgeschichte in der Dobrudscha. Die Kirche steht an einer representativen Stelle, am Tor zum Donaudelta, und ist daher geeigent vielen Touristen die Geschichte der Dobrudschadeutschen nahe zu bringen.

Wir haben einen Spendenflyer !

Totz der in Aussicht stehenden Fördermittel, oder gerade deswegen, sind noch Eigenmittel erforderlich. Wir möchten diese durch Spenden sammeln. Jeder, auch geringer, Beitrag ist willkommen.

Der Spendenaufruf als Faltblatt
oder On-Line mit PayPal.

Können wir das Spendenziel erreichen, beginnen die Sicherungsarbeiten im April 2017. Aber Spenden zur Weiterführung der Arbeiten sind immer willkommen.

Seit dem Jahr 2015 besteht wieder Hoffnung für den Erhalt der Kirche als Offene Kirche Malkotsch.
Übersichtskarte der Dobrudscha Die Initiative zu diesem Projekt wurde bereits Ende 2013 von dem Architekten Sebastian Szaktilla gestartet. Szaktilla lebt und arbeitet in Deutschland und Budapest, ist aber auch schon in Siebenbürgen aktiv gewesen. Durch Zufall wurde er auf die Kirche Sankt Georg in Malkotsch aufmerksam. Gebaut um das Jahr 1870 war sie bis in die 70ger Jahre des letzten Jahrhunderts der Mittelpunkt des katholischen Lebens in Malkotsch. Nach dem Weggang von immer mehr Deutschen, besonders nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989/90, begann der zunehmende Verfall. Dramatische Folgen hatte vor knapp zehn Jahren ein Erdbeben, bei dem das Dach einstürzte. In diesem Zustand lernte Szaktilla die Kirche kennen. Sie ist noch immer eines der wichtigsten architektonischen Zeugnisse der Dobrudschadeutschen und besitzt den höchsten Kirchturm der ehemaligen deutschen Gemeinden in der Dobrudscha. Sebastian Szaktilla und Titus Möllenbeck, sowie weitere Akteure in Deutschland und in Rumänien fanden sich in der „Arbeitsgruppe Malkotsch“ zusammen, die bisher viermal getagt hat. Erstmals öffentlich wurde dann das Nutzungskonzept „Offene Kirche“ auf einer Tagung der Akademie Mitteleuropa e.V. in Bad Kissingen im Februar 2015 vorgestellt. Vorgesehen ist der Erhalt der Bausubstanz, damit die „Offene Kirche“ als Erinnerungsort für die Dobrudschadeutschen, als Touristenziel und Ort der Begegnung mit den jetzigen und früheren Bewohnern dienen kann. Malkotsch liegt nur wenige Kilometer entfernt von Tulcea auf der Straße nach Mahmudia und Murighiol, wichtigen Toren zum Donaudelta. Offen ist bisher noch die Finanzierung. Sie soll durch Mittel der Bundesregierung (Kulturhaushalt des BKM), Zuwendungen kirchlicher Einrichtungen und privater Spenden gesichert werden. Wer etwas spenden möchte für die Fortsetzung der Arbeiten zum Erhalt der Kirche in dem beschriebenen Sinne, kann das schon heute tun; ein Spendenkonto beim Bessarabiendeutschen Verein ist eingerichtet:

Empfänger: Bessarabiendeutscher Verein e.V.
Verwendungszweck: Projektkonto 1170 — Offene Kirche Malkotsch
IBAN: DE33 5206 0410 0000 6091 53

Erste Hürden sind genommen. Für die Kirche besteht jetzt eine Baugenehmigung der Gemeinde. Dazu wurden bereits Spendenmittel verwendet. Ein Förderantrag, der schon ausformuliert vorliegt, wird noch im Oktober bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) eingereicht werden. Es gibt bereits positive Resonanz von der BKM. Jedoch müssen immer noch einige Eigenmittel eingebracht werden.
Mit der Spendenaktion 100 * 50 € helfen wir dem Projekt zum Erfolg.

Eine ausführliche Projektbeschreibung Offene Kirche Malkotsch ist verfügbar.

Sammlung von rumänischen Beiträgen aus Tageszeitungen und Facebookeinträgen


Malkotsch

Malkotsch, so hieß der Ort fast 100 Jahre lang, von 1842 bis 1940. In der katolischen Kirche von Malkotsch herrschte fast 100 Jahre lang reges katholisches Leben. Kirche Malkotsch, (youtube) im Jahre 2009. Und vielleicht besteht Hoffnung zur Rettung. Seit dem Jahr 2015 besteht wieder Hoffnung für den Erhalt als Offene Kirche Malkotsch.
Beschreibung von Malkotsch im Buch von Paul Traeger. Und der Dorfplan mit deutschen Dorfplätzen um 1940.

Mangeapunar / Costinești

Mangeapunar, vielen besonders der jüngeren Generation, unter dem Rumänischen Namen Costinești bekannt, der Badeort der Jugend am Schwarzen Meer. Auch hier gab es bis 1940 eine große Deutsche Gemeinde. Viel ist davon leider nicht mehr zu sehen. Hier hat erbarmungslos die Umgestaltung zum Urlaubsort zugeschlagen.

Kontakt

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